30
Mai

Google Penalties – die Mysterien der Google-Strafen

Es gibt verschiedene Strafen, die Google verhängen kann: von der Herabsetzung des Pagerank bis zu vollständigen Löschung der Seite aus dem Google-Index. Aber wie lassen sich die einzelnen Strafen aufdecken und was kann man dagegen tun? Diese Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten. Im Folgenden decken wir die wichtigsten Penalty-Arten von Google auf und zeigen einige Testverfahren, um Strafen aufzudecken und zu beheben.

Delisting

Die schlimmste Strafe für einen Websitebetreiber ist es, wenn Google die komplette Seite aus dem Google-Index löscht. Damit das passiert, sind allerdings massive und andauernde Überschreitungen der Google-Richtlinien nötig.

Die Lösung: Über die Seitenabfrage „site.domain.tld“ lässt sich schnell und einfach feststellen, ob die Domain noch indexiert. Ist dies nicht der Fall, ist es an der Zeit, den Spam zu entfernen und einen Reinclusion-Antrag an den Webmaster-Tools zu stellen. Es kann aber auch vorkommen, dass Google sich für die falsche Domain entschieden hat und die eigentliche Domain deshalb nicht gefunden wird. Dann ist es ratsam, eine Standarddomain zu definieren.

Seiten-Zurücksetzung

Bei dieser Ranking Strafe sind alle Begriffe betroffen, zu denen die Seite vormals gerankt hat. Je nach Schwere des Vergehens bedeutet das einen Abfall der Positionierung um mehrere Plätze. Eine Wiederherstellung ist sehr schwierig.

Die Lösung: Um zu testen, ob Google ganze Seiten zurückgesetzt hat, hilft die Suche nach Domain- bzw. Seitennamen. Die Domain sollte hier üblicherweise an erster Stelle stehen. Eine zusätzliche Absicherung ist die Suche nach seltenen Keywordkombinationen, die somit vorne stehen müssten. Befindet sich die Seite auf Position 30, 60 oder sogar ganz hinten auf Position 950, ist dies ein sicheres Zeichen für eine Seiten-Zurücksetzung.

Keyword-Zurücksetzung

Auch hier wird in das Ranking eingegriffen und die Position der Seite für ein oder einige wenige Keywords herabgesetzt.

Die Lösung: Kewordbezogene Strafen und Filter zu erkennen ist nicht so einfach. Grund dafür ist der Everflux: die kontinuierliche Aktualisierung der Google-Resultate, die Einbindung weiterer Kanäle wie Youtube und der unterschiedliche Datenbestand der Google-Datencenter. Es ist jedoch ratsam, die Keywords und das Ranking kontinuierlich und regelmäßig zu beobachten. Fällt die Position im Ranking zu schnell ab, könnte dies ein Hinweis auf eine Keyword-Zurücksetzung sein.

PageRank-Herabsetzung

Die am häufigsten auftretende Strafe ist, wenn der angezeigte Pagerank um eine Punkte herabgesetzt wurde, weil offensichtlich Links verkauft wurden.

Die Lösung: Hier ist die Lösung denkbar einfach: Links entfernen, Antrag auf Reinclusion stellen, den Fehler einräumen. Bereits nach ein paar Tagen ist der alte Pagerank wiederhergestellt.

Es gibt also einige Gründe, warum der Pagerank fallen kann. Doch durch regelmäßiges Beobachten der Seiten, des Rankings und der Keywords lassen sich alle Strafen schnell erkennen und in Regel auch wieder beheben. Kennzahlen sollten also bereits vor möglichen Strafen erhoben werden um diese mit aktuellen Werten abzugleichen. Ebenfalls hilft das regelmäßige Abspeichern der Backlinks, Keywordpositionen sowie die Anzahl der indexierten Seiten.

 

10
Mai

Besser gefunden werden mit Google Places

Mit Google Places ein besseres Ranking erzielen – besonders für lokal agierende Unternehmen ist das eine einfache und schnelle Möglichkeit, um auf der ersten Suchergebnisseite angezeigt zu werden. Doch gibt es einige Faktoren, auf die Unternehmen im Umgang mit Google Places achten sollten.

Der Ursprung: Google Maps

Da Google Places seinen Ursprung in Google Maps hat, verwenden beide den gleichen Algorithmus. Gibt man in Google Maps zum Beispiel den Suchbegriff mit dem dazugehörigen Stadtnamen ein, wie zum Beispiel „Merz und Benzing Stuttgart“, erscheinen in der Karte die dazu passenden Treffer. Daneben bietet Google eine Liste der Places-Einträge an.

Mittlerweile ist Google dazu übergegangen, die Resultate von Google Places in die Suchergebnisse der ganz normalen Websuche zu integrieren, da diese immer noch am häufigsten von Internetnutzern verwendet wird. Bis zu sieben Treffer werden in einem eigenständigen Kasten („One Box“ oder auch „7-Pack“ genannt) im Suchergebnis dargestellt. Auch hier wir der originäre Google-Places-Algorithmus verwendet.

Seit Oktober 2010 bietet Google eine Erweiterung: die sogenannten hybriden Treffer, einer Vermischung aus dem Google-Places-Algorithmus und der Websuche. Die Suchergebnisse setzen sich somit  aus der normalen Websuche und Google-Places zusammen. Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, sowohl die Website als auch den Google-Places-Eintrag zu optimieren. Die Kombination dieser beiden sorgt erst für ein optimales Ergebnis Ihrer Suchmaschinenoptimierung und macht Sie und Ihr Unternehmen im Internet sichtbar.

Mobilität ist gefragt – Smartphones und Apps

Die Unterschiede zwischen einer Suche am PC und der mobilen Suche über Smartphones, Tablets und Co. sind mittlerweile sehr ähnlich. Die mobile Welt wird immer wichtiger, daher sollte ihr auch bei der Optimierung eine große Bedeutung beigemessen werden. Entscheidend ist vor allem, dass etwa die Telefonnummer für mobile Sucher sofort sichtbar ist, mit einem Klick angewählt und eine Verbindung aufgebaut werden kann. Auch sollten Places-Einträge nicht nur in den Suchergebnissen von Google angezeigt werden, sondern auch automatisch in verschiedenen Apps. Innerhalb von Apps wie der iPhone-Navigations-App oder der Google-Places-App funktioniert die örtliche Erkennung folgendermaßen: Das Smartphone ermittelt den aktuellen Standort und sortiert die Suchergebnisse nach Entfernung zum Standort.

Hier einige Faktoren, die Einfluss auf den Google Places Algorithmus haben und auf die Unternehmen bei der Optimierung achten sollten:

  • Eine Eintragung in möglichst viele Adressverzeichnisse und Internet-Branchenbücher wie gelbeseiten.de oder dasoertliche.de. Auch lokale oder branchspezifische Verzeichnisse sollten nicht außer Acht gelassen werden. Je häufiger dort die identische Adresse gefunden wird, desto besser.
  • Geschäftsführer sollten sich den Google Places Eintrag bestätigen lassen. Das sorgt für einen besseren Trust.
  • Je ausführlicher der Eintrag mit Zusatzinformationen ausgefüllt ist, desto besser (z.B. Öffnungszeiten, Bilder, Marken, usw.).
  • Wichtig ist ebenfalls die Zuordnung in eine passende oder aussagekräftige Kategorie.
  • Bevorzugt werden logischerweise die Einträge, die auch tatsächlich eine postalische Adresse der gewünschten Stadt haben.

Mit ein bisschen Fleißarbeit können Unternehmen einen großen Teil dazu beitragen, um noch besser im World Wide Web gefunden werden. Sie schaffen sich einen Wettbewerbsvorteil durch einfache und unkomplizierte Maßnahmen in Google Places.