12
Apr

Google Search Quality Updates

Google gibt die Updates für März in Sachen Search Quality bekannt. Die sind unter anderem das Freshness-Update, ein veränderter Fokus auf lokale Quellen und verbesserte Ergebnisse und für die  navigationale Suche.

Google ist wie immer oben dran. Dabei bemüht sich der Internetriese stets auf dem Laufenden zu sein und Neuerungen auf den Markt zu bringen. Eine davon ist das Freshness-Update. Bisher wurden hier „nur“ Newssuchen ausgespuckt. Doch jetzt werden alle Suchanfragen berücksichtigt, wie beispielsweise auch Video-Ergebnisse. Zudem sollen künftig auch veraltete Webseiten schneller und besser identifiziert und dementsprechend seltener in den Google-Suchergebnissen auftauchen.

Die Updates im Überblick:

  • Google will künftig größeres Interesse an lokalen Suchergebnissen und lokalen Quellen in seinen News zeigen.
  • Bessere Ergebnisse für die „Navigational Search“ (Ziel ist es hier, eine bestimmte Website ausfindig zu machen).
  • Verbesserte Bildsuche – auch betreffend der Größe (für das Web geeignete Bilder werden sicher bevorzugt)
  • Bessere Linktextinterpretation
  • Öffentliche Profile in sozialen Netzwerken sollen künftig besser indexiert werden
  • Bessere Identifikation von Namen und Stars
  • Bessere Identifikation von Synonymen und miteinander verwandten Begriffen
  • Oft genutzte Symbole sollen in der Suche künftig mitberücksichtig werden (wie beispielsweise in der Mathematik zu finden)

 

19
Mrz

Deutschland schreibt Klartext

Online-Texte optimieren und ein Apple iPad gewinnen

“Deutschland schreibt Klartext“ – mit dieser Initiative will das Stuttgarter Unternehmen LinguLab das deutsche Internet besser machen. wolter e-marketing unterstützt diese Aktion, die das Ziel verfolgt, Texte für das Internet zu optimieren. Fleißige Texter werden mit einem Gewinnspiel belohnt.
Deutschland-schreibt-Klartext
Bereits 1997 untersuchte Jakob Nielson die Bedeutung der Lesbarkeit von Online-Texten. Die Ergebnisse sind deutlich:

Schlechte und lange Online-Texte

  • verärgern 30 Prozent aller Internet-Nutzer
  • werden nur von 35 Prozent am Bildschirm gelesen.

Gute Texte dagegen steigern

  • die Benutzbarkeit von Internet-Seiten um bis zu 124 Prozent
  • die Kaufbereitschaft um bis zu 50 Prozent.

Trotzdem existieren bisher nur wenige Webseiten mit gutem Text. Aus diesem Grund hat LinguLab die Initiative “Deutschland schreibt Klartext” ins Leben gerufen – gekoppelt mit einem Gewinnspiel.

LinguLab-Gewinnspiel: Das sind die Regeln

Schreiben Sie einen Text und optimieren Sie ihn für das Internet mit Hilfe des Textanalysetools LinguLab (www.lingulab.de). Der Text sollte mindestens 2.500 Zeichen und eine Bewertung von mindestens
 4,5 Sternen bei LinguLab haben.

Mit ein bisschen Glück können die Teilnehmer ein iPad, ein Lifestyle-Photoshooting und weitere Preise gewinnen. Unterstützt wird diese Aktion von wolter e-marketing, Lightwerk GmbH und media & more.

Mehr Infos zur Initiative „ Deutschland schreibt Klartext” gibt es hier.

23
Jan

Google+ in Google-Suche integriert – und Facebook hat das Nachsehen

Google möchte seine Suche noch mehr personalisieren. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die Integration von Personen und anderen Informationen von Google+ passend zur jeweiligen Suche. Wer also künftig googelt, bekommt nun auch private Fotos und Profile angezeigt – eine Verzahnung sozialer Netzwerk-Aspekte mit der eigenen Suche. Gestartet ist das Projekt auf der US-Seite google.com und soll auch bald in Deutschland kommen.

In der Suchmaske findet der User die Option „persönliche Suche“ und kann damit das Internet nach Namen, Fotos oder anderen Informationen durchforsten. Es lässt sich dadurch also nicht nur bequem und gezielt nach Personen suchen. Gibt der Anwender beispielsweise Suchbegriffe wie „Sport“ oder „Jazz“ ein, erscheinen passend zum Thema prominente und dazu passende Mitglieder bei Google+. Um dieses neue Feature nutzen zu können, muss der User allerdings ein eigenes Konto bei Google haben und eingeloggt sein. Indem Google zu seinen Algorithmen nun soziale Faktoren beimengt, bietet es einen Dienst, der so weder von Twitter noch von Facebook angeboten wird.

Auch andere Dienste sind von den Neuerungen betroffen. Zum Beispiel Google Adwords. Denn je mehr soziale Faktoren innerhalb der Suche relevant werden, um so mehr verändert sich auch das Suchmaschinenmarketing. Ebenfalls interessant wird, ob und wie Google seine Foto- und Videoangebote Picasa und YouTube mit Google+ integriert.


Quelle: Google

Google+ gibt Gas

Doch geht es wirklich um die Individualisierung und stärkere Personalisierung der Suchergebnisse? Oder handelt es sich nicht eher um einen cleveren Schachzug gegen Facebook und Co.? Es ist einleuchtend, dass Google damit versucht, den Nutzer noch mehr an sich zu binden. Google+ kann davon nur profitieren und hofft, dass immer mehr auf den noch recht jungen Dienst wechseln. Immer noch ist Facebook mit gegenwärtig mehr als 800 Millionen Usern der beliebteste Social-Network-Dienst. Nachdem Google+ 2011 gestartet ist, konnte es laut US-Marktforscher Experian-Hitwise seinen Traffic im Dezember gegenüber dem November um 55 Prozent auf fast 50 Millionen Besuche steigern. Analyst Paul Allen schätzt die Zahl der Google+-Mitglieder Ende des Jahres bereits auf 62 Millionen Mitglieder. Dass diese Zahl jedoch im Laufe des Jahres auf 400 Millionen anwachsen soll, scheint etwas zu optimistisch.


Quelle: Experian Hitwise

Google unter Beobachtung

Doch wird dieses neue Feature auch bei den Wettbewerbshütern bestehen? Fest steht, dass Google in den letzten Jahren häufiger Probleme diesbezüglich bekam. Zum Beispiel untersucht die Europäische Kommission seit 2010, ob Google seinen eigenen Preisvergleich gegenüber den anderen Vergleichsportalen bei der Suche bevorzugt. Dies würde ein Verstoß gegen das europäische Kartellrecht bedeuten.

“Die Suche wird besser, wenn deine Welt miteinbezogen wird”, schreibt der verantwortliche Google Manager Amit Singhal. „Und wir fangen gerade erst damit an!“ Ob wir dies als Drohung verstehen oder mit Vorfreude sehen sollten, sei einfach mal dahin gestellt.

 

23
Dez

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

SEO-Stuttgart wünscht allen ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2012!

21
Dez

Google Shopping – für noch mehr Sichtbarkeit

Für Unternehmen ist es heutzutage immer wichtiger, die gesamte Bandbreite des Online-Marketings auszuschöpfen. Dennoch nutzen erst 30 Prozent der Online Shops in Deutschland das kostenfreie Google Shopping. Dabei bietet Google den Unternehmen neben der organischen Suche die Chance, zusätzlich über die Produktsuche noch besser gefunden zu werden. Bei über 50 Prozent der Suchanfragen werden die Ergebnisse außerdem innerhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt (Universal Search Integration).

Online Shops haben nur ein Ziel: ihre Produkte zu verkaufen. Um ihren Absatz weiter zu steigern, ist es für Unternehmen sinnvoll, das kostenfreie Google Shopping zu nutzen. Die beste und sicherste Lösung für einen Shopping-Eintrag ist es, die nötigen Daten Google direkt mitzuteilen: entweder per Data Feed oder API. Damit lassen sich große Datenmengen schnell und strukturiert übermitteln. Eine Anmeldung im Merchant Center ist verpflichtend und die Daten sollten idealerweise auch schon im Shop- oder Warenwirtschaftssystem enthalten sein. Ist der Produktbereich wenig umkämpft, kann eine gut strukturierte Produktseite bereits ausreichen. Der Crawler findet die notwendigen Informationen beispielsweise über Microformate.

Pflichtattribute und empfohlenen Attribute

Google unterscheidet zwischen Pflichtattributen und empfohlenen Attributen. Zu den Pflichtattributen gehören neben der Beschreibung, der Produkt-ID, dem Produktlink und dem Preis auch der Titel sowie der Zustand des Artikels. Attribute, die Google Shopping zusätzlich dazu empfiehlt, sind (sofern vorhanden) beispielsweise: Produktbilder, ISBN, EAN, Marke, Hersteller, Versandarten, Produkttyp, Menge, Verfügbarkeit, Transportgewicht, Genre oder die Farbe. Prinzipiell gilt: Je mehr Informationen Google in Form von Attributen erhält, desto besser kann der Nutzer das gewünschte Produkt finden. Und desto eher will er das Produkt kaufen.

Klare Inhalte, klarer Vorteil

Des weiteren gibt es einige Punkte, die Unternehmen ebenfalls berücksichtigen sollten, um in der Fülle von Online-Shops auch gesehen zu werden und nicht unterzugehen:

  • Überschrift: Diese sollte eine klare Produktbezeichnung und ggf. relevante Keywords beinhalten.
  • Beschreibung: Auch hier spielen Keywords eine entscheidende Rolle, damit das Produkt gefunden wird.
  • Bewertungen: Je mehr positive Bewertungen in einschlägigen Bewertungsportalen, desto besser.
  • Größe: Große Shopbetreiber werden von Google bevorzugt.
  • Click-Through-Rate: Je höher die Clickrate, desto relevanter das Produkt. So „denkt“ jedenfalls Google.
  • Aktualität: Sie sorgt nicht nur für zufriedenen Kunden, sondern auch Google schätzt aktuelle Bilder, Mengen und Preise.